Laut dem neuesten Bericht des spanischen Verbandes der Industrien, des Handels und der Nautik- und Seeverkehrsdienste (Spanisch: Federación de Empresarios Asociados de Industrias, Comercio y servicios Náutico-Marítimos, kurz FADIN) ist der Freizeitbootsmarkt im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 3,8% gewachsen. Auch die Registrierungen für den Markt für Bootsvermietung sind in diesem Jahr um 13,7%, gewachsen. Eine erfreuliche Tatsache, die das wachsende Interesse der Öffentlichkeit an Bootsausflügen bestätigt.

Einem Bericht mit Daten der Generaldirektion der Merchant Marine zufolge, wurden im Jahr 2016 insgesamt 4.764 Unternehmen in Spanien registriert. Dies entspricht einer Zunahme von 3,8% gegenüber den 4.588 registrierten Firmen im Jahr 2015.

Von den im vergangenen Jahr registrierten Booten  sind 4.315, also 90,7%, weniger als 8 Meter lang und 4.605, also 96,7%, weniger als 12 Meter lang.

Der Anteil des Vermleihsegments ist mit einem Plus von 13,7% deutlich gestiegen, was auf einen Boom dieses Marktes hindeutet, denn das Verleihsegment macht bereits 25,8% des Gesamtmarktes aus, das bedeutet mehr als 1 von 4 resgistrierten Booten ist ein Charterboot. Dies zeigt auch die Trendwende für Kunden, wie die Stärke des nautischen Tourismussektors in Spanien, vor allem für Bootsvermietung.

Jordi Senties, Präsident von FADIN sagt: “ Die Zahlen spiegeln wider, dass sich die Auswirkungen der stetigen Erholung des Marktes seit 2015 langsam festigen.

Miquel Guarner, Generalsekretär von FADIN, weist auch darauf hin, dass „wir besonders das Wachstum des Stellenwerts der Boote zwischen 5 und 6 Metern Länge um 14,8% und der Boote zwischen 6 und 8 Metern Länge um 7,9% wertschätzen. Diese beiden Sektoren repräsentieren gemeinsam 35,9% des Marktes.“